CDU kritisiert Zustände an Altglas-Containern

23.01.2026

Immer wieder das gleiche Bild: Altglascontainer quellen über, hunderte Flaschen stehen daneben und sind eine große Gefahr. Zu Recht beklagen viele Bürger diesen Zustand in der Stadt: Unmengen an Altglas, welches auf und neben den völlig überfüllten Containern wild abgestellt ist und so zu einer Gefährdung der Bürger wird.

Schon im Juni 2025 hatte die CDU-Fraktion die Verwaltung aufgefordert, ein Konzept für die Standorte von Altglascontainern im Stadtgebiet vorzulegen. Wie genau ist die Vertragsgestaltung mit den Dualen Systemen für die Standorte? Welcher Leerungsrhythmus ist vorgesehen und wie werden die größeren Mengen zu Feiertagen und zu Jahreswechsel mit einbezogen? Wie wird so etwas überprüft? Wer reinigt die Standorte von Glasscherben wegen der Verletzungsgefahr?

Berechtigte Fragen – auf die es bis heute keine Antworten gibt. „Das ist nicht akzeptabel“, kritisiert CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Michael Metten das Schweigen der Verwaltung. „Mit Recht können unsere Bürger erwarten, dass sie ihr Altglas entsprechend entsorgen können. In unseren Nachbarstädten funktioniert das ja auch“, so Metten. „Die Bürger nehmen die Abfalltrennung sehr ernst. Da können wird doch nicht erwarten, dass die Bürger bei nicht entleerten Containern ihr Altglas immer wieder mit nach Hause nehmen.“

„Es ist und kann nicht Aufgabe der Bürger sein, sich mit den Entsorgungsbetrieben in Verbindung zu setzen und um Leerung der Container zu bitten, zumal diese auch in großen Teilen mit den falschen Ansprechpartnern beschriftet sind“, ergänzt Dr. Michael Metten.

„Es wäre gut, wenn der Bürgermeister hier als erster Bürger gegenüber den Entsorgern klar und deutlich auf eine sofortige Änderung der Misere besteht, darunter das Stadtbild nicht weiter leidet“, bringt Metten ein sinnvolles Vorgehen auf den Punkt.