CDU kritisiert Planungsmängel beim Umbau der Altenberger-Dom-Straße

20.01.2026

Weiterhin fehlende Bürgernähe

Noch bevor die eigentlichen Bauarbeiten begonnen haben, sorgt der geplante Umbau der Altenberger-Dom-Straße für massive Kritik und verursacht ohne vorherige Absprache mit Schule und Eltern unsichere Schulwege. Aus Sicht der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bergisch Gladbach offenbaren sich bereits jetzt die ersten Planungsmängel – zulasten von Anwohnern, Familien und dem lokalen Gewerbe.

Die CDU hatte von Beginn an eine pragmatische Lösung gefordert, die die berechtigten Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner sowie der Gewerbetreibenden berücksichtigt. Dieser Ansatz fand jedoch keine Mehrheit. Stattdessen setzten SPD und Grüne die aktuelle Planung gegen die Stimmen der CDU und gegen den ausdrücklichen Widerstand der Interessengemeinschaft Schildgen sowie des Bürgervereins für Schildgen und Katterbach durch.

Schon die Einrichtung der Baustelle macht nach Ansicht der CDU deutlich, dass zentrale Aspekte unzureichend bedacht wurden und gerechtfertigte Bedenken von Anwohnerinnen und Anwohnern trotz zahlreicher Informationsveranstaltungen nicht berücksichtigt wurden. Besonders die Situation für die Anwohnerinnen und Anwohner des Nittumer Weges und des Zehntwegs sei problematisch. Hinzu kommt, dass Kinder der Concordiaschule deutlich längere und zugleich gefährlichere Schulwege in Kauf nehmen müssen, da ohne vorherige Ankündigung zwischen Schulanfang und Schulende der Weg gesperrt wurde. Nur durch schnelles Handeln von Eltern und Schulleiter konnte die Schulwegsicherheit gewährleistet werden. Eine Aufgabe, die aus Sicht der CDU klar bei der Stadt in enger Absprache mit der Schule liegt. Es reicht nicht, von der Bedeutung von Schulwegsicherheit zu sprechen – wichtig ist die Umsetzung! 

Harald Henkel, Ratsmitglied für Schildgen und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion, findet deutliche Worte: „Das ist das Ergebnis einer Verkehrsplanung am Reißbrett. Wer die Menschen vor Ort nicht einbezieht, produziert solche Probleme.“ Nun sei die Verwaltung gefordert, die erkennbaren Schwächen zügig zu korrigieren und den weiteren Prozess aktiv zu steuern. Der bisherige Verlauf lasse bereits jetzt Zweifel an einem durchdachten Plan und frühzeitiger Abstimmung aufkommen. Dies sei aber dringend notwendig, so die CDU-Fraktion, sonst drohen im weiteren Verlauf der Bauarbeiten zusätzliche Belastungen für Anwohner, Familien und den lokalen Einzelhandel.