Foto: Susanne Schröder
Ob extreme Wetterereignisse, langanhaltende Stromausfälle, Cyber- oder Drohnen-angriffe auf kritische Infrastrukturen – die Bandbreite moderner Krisen und Katastrophen ist spürbar gewachsen. Vor diesem Hintergrund stand eine hochkarätige Informationsveranstaltung der Senioren-Union der CDU Rhein-Berg, die unter dem klaren Leitsatz stand:
„Bevölkerungsschutz ist keine Nebensache – sichere Zukunft auch im Innern“.
Als Gastreferent stand Manuel Packhäuser, Leiter des Fachamtes für Brand- und Katastrophenschutz beim Rheinisch-Bergischen Kreis den Bürgern Rede und Antwort.
Der Abend zeigte eindrucksvoll, wie wichtig der direkte, ungefilterte Austausch zwischen Verwaltungspraxis und Bürgern ist. Im klaren Gegensatz zu manch abstrakter politischer Debatte überzeugte Kreisbrandmeister Packhäuser durch fachliche Professionalität, absolute Verständlichkeit und die seltene Fähigkeit, den Sorgen der Teilnehmer auf Augenhöhe zuzuhören. Packhäuser erläuterte praxisnah die Modernisierung des Katastrophenschutzes im Kreis, den Ausbau von Warnsystemen und die elementare Bedeutung der privaten Vorsorge. Die enorme Relevanz spiegelte sich auch in der lebhaften zweistündigen Diskussion wider.
Die zuständige Ordnungsdezernentin des Rheinisch-Bergischen Kreises, Aggi Thieme, griff dabei direkt das offizielle Motto der Senioren-Union auf und betonte: „Gerade beim Bevölkerungsschutz müssen wir mit Mut und Erfahrung Zukunft gestalten. Bei all diesen existenziellen Überlegungen und der Krisenvorsorge müssen und wollen wir auf die wertvollen Lebenserfahrungen unserer älteren Generationen setzen“.
Aus Sicht des Vorstands der Senioren-Union war dieser Abend ein unmissverständliches Aufbruchsignal. Manfred Klein: Veranstaltungen dieser Tragweite sind in der heutigen Zeit keine optionalen Termine mehr – eigentlich müsste jedes einzelne Mitglied hier im Saal sitzen, um sprachfähig und vorbereitet zu sein. Der Zivilschutz betrifft jede Generation, und die Senioren-Union Rhein-Berg wird dieses existenzielle Thema auch weiterhin mit Nachdruck auf der Tagesordnung halten.

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